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Noch ein KuK – Das Café Klein und Kaiserlich in Hamburg

kuk Was kann KuK noch heißen? Neben dem bereits vorgestellen Kaiserlich und Königlich, gibt es ein kleines aber feines Café in Hamburg, das auf den Namen Klein und Kaiserlich hört.

Das gastronomische Angebot in Hamburg ist unvergleichlich – in keiner anderen Stadt Deutschlands gibt es so viele Kneipen, Bars und Restaurants wie in der Hansestadt an der Waterkant. Nicht nur auf dem Kiez in St. Pauli reiht sich ein Lokal an das andere, auch an anderen Orten der Stadt gibt es zahlreiche Hot Spots, an denen man so richtig in das quirlige Leben der Elbmetropole eintauchen kann. Und wenn Sie nur auf Besuch sind und nicht allein sein möchten – es gibt viele Escortservices hier. Suchen Sie sich eine nette Escort-Dame und begeben Sie sich mit dieser Begleiterin aus Hamburg auf Erkundungstour. Ob mit oder ohne Escort – es lohnt sich.

Wir wollen Ihnen heute das Café Klein und Kaiserlich vorstellen, ein besonders gemütliches Lokal, das sich in der Szene Hamburgs schon seit vielen Jahren größter Beliebtheit erfreut. Das Café liegt am Kaiserkai, direkt am berühmten Hamburger Hafen, nur wenige Meter von der geplanten Elbphilharmonie entfernt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen. Wenn Sie mit der U-Bahn fahren, müssen Sie einfach an der Haltestelle “Überseequartier” aussteigen und dann nur noch ca. 200 Meter zu Fuß gehen, bis Sie das Café erreichen.

Das Klein und Kaiserlich versteht sich als klassisches Kaffeehaus, ganz in der Tradition der österreichischen Kaffeehäuser der K.u.K.-Zeit – der Name des Cafés ist eine Anspielung auf diese geschichtsträchtige Ära der Donaumonarchie. Auch die Einrichtung und das ganze Ambiente des Lokals erinnern an den Stil dieser Zeit und entführen den Besucher in die faszinierende Welt des 19. Jahrhunderts. Auch die Kaffeekarte wird den typischen Gepflogenheiten dieser Kultur gerecht, im Klein und Kaiserlich erhalten Sie all die Kaffeespezialitäten, die Sie auch in einem typischen Wiener Kaffeehaus bestellen können – vom “Großen Braunen” über die klassische Wiener “Melange” bis hin zum so genannten “Pharisäer”, einem großen schwarzen Kaffee mit Rum und Schlagsahne.

Auch die Speisekarte liest sich wie direkt aus einem Wiener Kaffeehaus übernommen – so kommen im Café Klein und Kaiserlich typische Mehlspeisen der österreichischen Küche auf den Tisch, so zum Beispiel der berühmte Kaiserschmarrn, die köstlichen Marillenknödel oder der weltweit geschätzte Wiener Apfelstrudel. Besonders empfehlenswert sind die verschiedenen Flammkuchenvariationen, die frisch im Ofen zubereitet werden. Ob klassisch mit Schmand und Speckwürfelchen belegt oder etwas exotischer mit Thunfisch und Ruccola – die Flammkuchen im Café Klein und Kaiserlich sind eine echte Gaumenfreude.

Im Café Klein und Kaiserlich kann man außerdem wunderbar frühstücken. Sie können im KuK aus einer Vielzahl von Frühstücksmenüs wählen und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Täglich variierende Mittagsmenüs, Salatkreationen und Tagesgerichte runden das vielfältige kulinarische Programm des Hauses ab. Bei gutem Wetter kann man auf der Terasse sitzen und mit bestem Blick auf die Docks das emsige Treiben im Hamburger Hafen beobachten und den Tag genießen. Auch in den Abendstunden ist das Klein und Kaiserlich immer gut besucht und in der Hamburger Szene ein beliebter Treffpunkt. Bei entspannter Loungemusik kann man mit einem leckeren Cocktail das Hamburger Lebensgefühl kennenlernen und in den Zauber der Nacht eintauchen. Wenn Sie demnächst in der Hansestadt sind, sollten Sie dem Café Klein und Kaiserlich unbedingt einen Besuch abstatten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!

 

Klein und Kaiserlich Kaffeehaus

Am Kaiserkai 26

20457 Hamburg

Öffnungszeiten: Mo – So: 10.00 – 18.00 Uhr.

Tel.: +49 (0)40 361 224 80

web259 / March 18, 2015 / kuk / 0 Comments

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KuK I – kaiserlich und königlich

königlich

Mit NDS haben wir uns nun ausführlich beschäftigt (hier und hier). Aber was hat es mit KUK auf sich? Die wohl bekannteste Bedeutung von KuK ist Kaiserlich und Königlich.

Kaum eine andere Nation kann auf eine so erfolgreiche Einflussnahme in den großen diplomatischen Spielen der Neuzeit zurückblicken wie Österreich: Die Heiratspolitik des Hauses Habsburg garantierte dem Erzherzogtum bereits in der frühen Neuzeit einen außerordentlich starken Platz innerhalb des von Kriegen und unsicheren Allianzen geprägten Europas und ermöglichte so eine Reihe diplomatischer und militärischer Freiheiten gegenüber seinen Rivalen. So wurden nicht nur zeitweise die niederländischen und böhmischen Teile des Heiligen Römischen Reiches Teil Österreichs, sondern auch Ungarn, welches im 17. Jahrhundert von der osmanischen Besatzung befreit wurde.

Während Österreich so zwar eine immense politische und militärische Übermacht im deutschen Raum einnahm, kam es in seinem Inneren vor allem nach dem Wiener Kongress und den ihm folgenden antidemokratischen Bemühungen der Krone zu immer heftigeren Reibungen zwischen dem Kaiser und der ungarischen Bevölkerung. Dies kam vor allem aufgrund des absolutistischen Regierungsstils Österreichs zustande, welcher alle Kompetenzen des Reiches in Wien konzentrierte und die ungarische Krone der österreichischen untergeordnet ansah. Weiterhin bestand ein nicht unwesentlicher Unterschied in den Religionen der Staatshälften: Während die österreichische Seite weitestgehend katholisch geprägt war, fanden sich in Ungarn große Anteile protestantischer Konfessionen.

Diese sich über die Jahre aufbauenden Spannungen entluden sich schließlich im Revolutionsjahr 1848, welches auch in den deutschen Gebieten und Österreich selbst große Unruhen sah. In Österreich kam es zu mehreren Aufständen gegen die Habsburgmonarchie, die auch in Ungarn unterstützt wurden, gleichzeitig erwachte allerdings auch ein neuer ungarischer Nationalismus, der in der Erklärung der unabhängigen Republik Ungarn endete. Die Revolution wurde schließlich mit einer Reichsarmee und mit russischer Hilfe nieder geschlagen, doch die Kluft zwischen den beiden Nationen war nun tiefer denn je zuvor. Die folgenden Jahre verschärften die Notlage Österreichs durch Niederlagen in Italien, während der ungarische Landtag auf die 1848 entworfene Verfassung und größere Autonomie pochte. Der sogenannte Österreichisch-Ungarische Ausgleich fand daher im Jahre 1866 unter Kaiser Franz Joseph I statt und setzte unter anderem die österreichische und ungarische Krone gleich, so dass aus dem Kaiserreich eine Realunion zwischen Österreich und Ungarn wurde.
Das weithin bekannte Kürzel k.u.k. stand dabei für kaiserlich und königlich. Die Zugeständnisse weiterer Befugnisse an den neugegründeten ungarischen Staat half dabei, die Spannungen zu entschärfen, auch wenn sie sie nicht endgültig aus der Welt schaffen konnten. Symbolisch wichtig war die Krönung des nun unter einer Konstitution regierenden Kaisers in Buda sowie sein mehrwöchiger Aufenthalt in Ungarn. Die Doppelmonarchie sollte noch bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 halten, litt aber schon seit ihrer Geburt unter den typischen Merkmalen des Vielvölkerstaates, nämlich Misstrauen zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen und einem ständigen Streit über regionale Kompetenzen. Dennoch, oder gerade deshalb, muss die besondere Leistung der österreichischen Staatsmänner erneut hervor gehoben werden, da sie es schafften, in einer sehr turbulenten Zeit auf dem europäischen Kontinent eine stabile Regierung in einem krisengeschüttelten Land errichteten, die trotz vieler Probleme lange hielt.

Der Wikipedia Artikel zu diesem Thema ist trotz seiner überragenden Bedeutung übrigens überraschend kurz.

web259 / March 3, 2015 / kuk / 0 Comments